• Senegaltourismus von steigendem Meeresspiegel betroffen

    Posted on Juni 7, 2013 by in Alle Artikel, Nachrichten

     

    Ein  Video von AFP Deutschland berichtet über die zunehmende Bedrohung Senegals durch den steigenden Meeresspiegel.

    An den Küsten Senegals wurden durch den steigenden Meeresspiegel und den damit einhergehenden Erosionen bereits Dörfer mit 800 und mehr Einwohnern überschwemmt. Schon im Jahre 2008 gaben die Vereinten Nationen bekannt, dass Senegal der am meisten durch den klimatisch bedingt steigenden Meeresspiegel bedrohte Staat Afrikas ist.

    Die für ihre touristischen Attraktionen bekannte und häufig besuchte Stadt Saint-Louis im Nordwesten Senegals ist durch ihre Lage an der Küste und in unmittelbarer Nähe zum Senegal-Strom einer erhöhten Bedrohung ausgesetzt. Mittels Kanalbau sollen vor allem die Überschwemmungen durch den Senegal-Strom eingedämmt werden, um den historischen Stadtkern zu schützen. Saint-Louis ist seit dem Jahr 2000 Kulturerbe des Senegals. Doch nicht nur aus diesem Grund werden Schutzmaßnahmen ergriffen. Viele größere Städte sowie wirtschaftliche und industrielle Gebiete befinden sich an der Küste, wo die Erosion voranschreitet.

    Auch die Tourismusindustrie reagiert auf die bedrohliche Lage. So ließ zum Beispiel das Hotel La Saint Louisienne mit privaten Mitteln Zäune am Strand errichten. Diese sollen das Abtragen von Sand ins Meer verhindern. Über staatliche Initiativen wird nicht berichtet.

    Video: hier