Vita

Prof. Dr. Harald Zeiss – Hochschule Harz

Prof. Dr. Harald Zeiss studierte Betriebswirtschaft in Nürnberg, Politikwissenschaften in Straßburg und erwarb einen MBA in den USA. An der wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Vallendar wurde Zeiss promoviert. 

Seine berufliche Karriere startet er 2001 bei der Unternehmensberatung Q_Perior in München. 2005 wechselte er zum Reiseveranstalter TUI Deutschland nach Hannover. Dort arbeitete Zeiss elf Jahre lang in verschiedenen Verantwortungsbereichen, u.a. im Qualitätsmanagement, in der Produktentwicklung und im Einkauf. Von 2010 bis 2016 leitet er das Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsmanagement der TUI.

Harald Zeiss ist seit 2011 Professor an der Hochschule Harz in Wernigerode, mit den Forschungsschwerpunkten Nachhaltigkeit und Internationaler Tourismus. Neben der Forschung und Lehre ist er seit 2012 verantwortlich für den Studiengang International Tourism Studies (ITS) und als Studiendekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften tätig. 

2011 gründete Prof. Zeiss das Institut für Nachhaltigen Tourismus GmbH (Inatour) mit Sitz in Wernigerode, dessen alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer er bis heute ist. Er war fünf Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris. Zeiss engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich als Vorsitzender des Ausschusses Nachhaltigkeit beim Deutschen Reiseverband (DRV) und ist Vorsitzender des Umweltbeirats des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt (LTV). Zudem leitet er als Direktor das Institut für Tourismusforschung der Hochschule Harz (ITF). 2020 wurde er in den Beirat der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) gewählt. 

Vita in English

Prof. Dr. Harald Zeiss studied business administration in Nuremberg, political science in Strasbourg and gained an MBA from the Terry College of business in Athens, GA. Zeiss received his doctorate at the WHU (Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung) in Vallendar.

He started his professional career in 2001 at the management consultancy Q_Perior in Munich. In 2005 he joined the tour operator TUI Deutschland in Hanover. Zeiss worked for eleven years in various areas of responsibility, including quality management, product development and purchasing. From 2010 to 2016, he headed TUI’s environmental and sustainability management.

Harald Zeiss has been a professor at the Harz University of Applied Sciences in Wernigerode since 2011, with a research focus on sustainability and international tourism. In addition to that, he has been responsible for the International Tourism Studies (ITS) program since 2012 and is Dean of Studies in the Department of Economics.

In 2011 Prof. Zeiss founded the Institute for Sustainable Tourism GmbH (Inatour) based in Wernigerode, of which he is managing director until today. Zeiss is also Chairman of the Sustainability Committee of the German Travel Association (DRV) and Deputy Director of the Institute for Tourism Research at Harz University (ITF).

Beruflicher Werdegang

Seit 2012 Geschäftsführer des Institut für nachhaltigen Tourismus GmbH, Wernigerode

Seit 2011 Professor an der Hochschule Harz für Tourismusmanagement/BWL, Forschungsschwerpunkte: Nachhaltigkeit & Internationaler Tourismus, Wernigerode

2010 – 2016 Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der TUI Deutschland GmbH, Hannover

2005 – 2010 Führungspositionen bei der TUI Deutschland GmbH, Hannover

  • TUI – Kundenservice
  • Produktentwicklung und Hotelmanagement
  • Qualitäts- und Umweltmanagement

2003 – 2005    Assistent des Rektors und Promotion über deutsche Management Holdings, Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU), Vallendar

2002 – 2003    Strategieberater, Q_Perior AG, München

2001    Diplom-Kaufmann, Friedrich-Alexander-Universität, Nürnberg

2000    Master of Business Administration, Terry College of Business, University of Georgia, USA

1998    Doppeldiplom Internationales Recht und Politikwissenschaften
Institut d’Etudes Politiques, Frankreich

Ämter

  • Vorsitzender des Nachhaltigkeitsausschuss des deutschen ReiseVerbands (DRV)
  • Direktor des Instituts für Tourismusforschung der Hochschule Harz (ITF)
  • Direktor des Instituts für nachhaltigen Tourismus (INATOUR)
  • Vorsitzender des Umweltbeirats des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt (LTV)

Publikationen

  • Zeiss, H. (2020). Einfluss des Urlaubswetters auf das Reklamationsverhalten von Ferienhausgästen. Zeitschrift für Tourismuswissenschaft, 12(3), 391-418.
  • Gössling, S., Zeiss, H., Hall, C. M., Martin-Rios, C., Ram, Y., & Grøtte, I. P. (2018). A cross-country comparison of accommodation manager perspectives on online review manipulation. Current Issues in Tourism, S. 1-20.
  • Zeiss, H. (2017). Umweltschutz in der Kreuzfahrtindustrie. In CSR und Tourismus (pp. 271-287). Springer Gabler, Berlin, Heidelberg.
  • Zeiss, H., & Dürkop, D. (2014). Sozio-ökonomische Effekte von all-inclusive-Anlagen in Entwicklungs-und Schwellenländern. TW: Zeitschrift fuer Tourismuswissenschaft, 6(2).
  • Zeiss, H. (2013). Nachhaltiges Reisen aus Sicht eines deutschen Reiseveranstalters. In: Tourismus in Entwicklungs- und Schwellenländer (pp. 253-256), Aderholz/Kösterke/von Laßberg (Hrsg.), Seefeld, 2013.
  • Griese, K. M., & Zeiss, H. (2012). Positionierungen zum Thema Nachhaltigkeit: Wie können sich Unternehmen strategisch positionieren. NachhaltigkeitsmagazinCCaSS News–Online. Climate Change & Sustainability Services, Ausgabe, 18, 4-9.
  • Zeiss, H. (2006). Die Management-Holding: Anspruch, Wirklichkeit und Weiterentwicklung, Shaker, Aachen.
  • Zeiss, H. (2006). Das Management-Holding-Konzept: Ziele und Herausforderungen der Implementierung in Konzernen in: Zeitschrift Führung + Organisation, 75. Jg (4/06), S. 198-206.
  • Kumar, B.N., Graf, I., Zeiss, H. (2001). Multinationale Unternehmen und internationale Korruption: Steuerungsdefizite des rechtlichen Rahmens und betriebswirtschaftliche Präventionsmaßnahmen, in: Transport – Wirtschaft – Recht, Schachtschneider/Piper/Hübsch (Hrsg.), Berlin, S. 489-525.
  • French, W., Zeiss, H., & Scherer, A. G. (2001). Intercultural discourse ethics: Testing Trompenaars‘ and Hampden-Turner’s conclusions about Americans and the French. Journal of Business Ethics, 34(3-4), 145-159.