Reiselust & Reisefrust – Tourismus nach Corona

VonHarald Zeiss

Reiselust & Reisefrust – Tourismus nach Corona

Prof. Dr. Harald Zeiss spricht im ZDF über die Möglichkeiten , die Effekte des Overtourism nach Corona in den Griff zu bekommen (Mehr dazu unter diesem Link)

Amsterdam, Island, Venedig – diese beliebten Reiseziele wären fast an den steigenden Besucherzahlen erstickt. Anwohner fühlten sich zunehmend aus ihrer Stadt verdrängt, auch die Umwelt litt schwer unter den Folgen des sogenannten Overtourism. Billigflieger und Bilder in den sozialen Medien machten Destinationen populär wie nie.

Doch seit März 2020 steht alles plötzlich still. Historische Bilder gehen um die Welt: glasklares Wasser in Venedigs Kanälen und Tiere, die sich wieder in die Lagune trauen, die sonst den riesigen Kreuzfahrtschiffen vorbehalten ist. Auch die Bewohner entdecken, wie schön ihre Stadt ohne den Tourismus sein kann. In Amsterdam sammelt eine Bürgerinitiative über 30.000 Unterschriften. Ihre Forderung: Es darf auf keinen Fall wieder so werden wie vorher. 

Die Politik reagiert vielerorts bereits mit vollmundigen Ankündigungen: Nachhaltigkeit sei das neue Ziel. Besucher sind willkommen, doch sie sollen der Stadt und ihren Bewohnern einen Mehrwert bringen. Und sie sollen sich besser verteilen, statt sich nur auf das Zentrum zu konzentrieren. Ob das gelingen kann, zeigt die Dokumentation. Der Tourismusexperte Prof. Dr. Harald Zeiss zeigt auf, welche Faktoren Situationen wie Overtourismus auslösen und wie sich die Entwicklung nach der Coronakrise fortsetzen könnte. Dabei spielen auch die Low-Cost-Airlines und die Kreuzfahrtreedereien eine Rolle. Und nicht zuletzt die Politiker vor Ort!

Während die meisten Urlaubsorte aktuell noch um jeden Gast kämpfen, werden in anderen Gegenden die Touristen gerade jetzt zum Problem. Denn aus Angst vor Ansteckung verbringen viele Deutsche ihren Urlaub in diesem Jahr im Inland. Ob wir mit diesen Verhältnissen auch in der Zukunft rechnen müssen, darüber gibt Zeiss im knapp 30 minütigen Beitrag Auskunft.

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